YouPorn: Was Blogger über kostenlose Pornos im Netz nicht wissen
Geschrieben am: 21 Juni, 2009 von Barry de la Cruz
Kategorie: Blogging, Erotik im Netz, Internet | 6 Kommentare
Im Normalfall finde ich das Meinungs-Blog eigentlich immer ganz witzig, jedoch mit dem heutigen beitrag über YouPorn gehe natürlich nicht konform.
“…Irgendwie still geworden ist es um YouPorn, Zeit sich deren Zahlen nochmals anzusehen…”, schreibt Matthias Bachor.
Still ? Bitte ? Sorry, aber mit einem Alexa-Traffic-Rank von 48 weltweit, der zudem seit Jahren stabil ist (kleine Veränderungen gibt es ja immer) und tendenziell im Normalfall eher nach oben anstatt nach unten geht, weiß ich nicht, was da “still” sein soll.
Ich könnte nun auch bösartig sein und sagen: Hätte das Meinungs-Blog (Alexa-Traffic-Rank 29.000 weltweit) auch nur einen minimalen Anteil dieses Traffics, dann gings nicht mehr auf dem kleinen Serverchen und zudem: Dann würd man auch dort wohl richtig Geld machen (was mit Sitz Deutschland dann hinsichtlich Steuer sicherlich bald keinen Spass mehr machen würde).
“…Wie man sehen kann ist youporn nicht mal nah an YouTube dran. Also entweder suchen sich die Leute die Pornos woanders, oder die Hauptnutzung des Internets ist eben doch icht Sex…”, so der Blogger aus Düsseldorf weiter.
Wo sollen sich die Nutzer die Pornos denn sonst suchen ? Wer ist denn größer als YouPorn ? Xhamster (Alexa-Traffic-Rank 127 weltweit) oder Pornhub (Alexa-Traffic-Rank 50 weltweit) ? Vielleicht mal kucken, ob es zwischen den dreien nicht doch eine Verbindung gibt und weiterhin bewegen sich allesamt in relativ selbigen, immens erfolgreichen Traffic-Gefilden.
Wenn die Hauptnutzung des Internets nicht Porno ist, wieso schreibt der gute Blogger dann über YouPorn ? Weil es ein geiles Keyword ist und weil die Erotik-Suchbegriffe nunmal immer noch am meisten Traffic bringen (Ausser in Deutschland vielleicht, denn da wird ja alles zensiert).
YouPorn hinsichtlich des Traffics zudem mit Google oder YouTube zu vergleichen, ist ferner ebenfalls nich besonder schlau.
Einen Vergleich kann man jedoch ziehen: Dem Umsatz und da ist YouPorn YouTube weit voraus, wenngleich das auch keine Kunst ist.
Denn während YouTube im letzten Jahr 470 Millionen Dollar Minus gemacht hat, verdient YouPorn täglich gewaltig Geld und zwar kein “Virtuelles”, von Banken geliehenes, sondern reelles durch zufriedene Nutzer.
Wenn man sich mit dem Porno-Geschäft im Netz also ganz offensichtlich nicht auskennt, sollte man vielleicht eher gar nichts schreiben, als derartigen Quatsch !
Kommentare:
6 Kommentare zu “YouPorn: Was Blogger über kostenlose Pornos im Netz nicht wissen”
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[...] habe ich ja über etwas komische Ansichten von Bloggern zum Thema kostenlose Porno-Seiten im Internet, ins Besondere YouPorn geschrieben und natürlich [...]
Hi Barry,
ja, eine Domain im Ausland müßte man haben, für die Links im Artikel springen die Dir in Deutschland direkt ins Gesicht..
Trotz Traffic ist es meiner Meinung nach sehr ruhig geworden um youporn, haufenweise Klone ziehen nach und ein stehendes Geschäftsmodell scheint keiner zu haben.
Bitte korrigier mich wenn Du Zahlen hast, aber keiner von denen macht doch damit richtig Geld, oder?
Da klickt doch keiner auf Werbung, und wenn doch mal aus Versehen, lohnt sich das für den Werbetreibenden doch nicht.
Und mit den Artikeln in der Leiste oben machen die bestimmt nicht die Serverkosten wett..
Glaube also nicht, dass die “gewaltig Geld” verdienen..
Und der Vergleich mit YouTube war gedacht um zu zeigen, dass Internet eben nicht nur Porn ist…
Gruss aus Düsseldorf
Matthias
@Matthias
Danke für Deine Stellungnahme.
Du liegst falsch in der Annahme, dass auf die Werbemittel keiner klickt und wenn dann nur aus versehen.
Ein Beispiel: YouPorn liefert in den USA rund 10% des Traffics von Adultflirtfinder. Bei den Livecams etc sieht es ähnlich aus.
Ich will es mal so sagen: Es werden täglich im 5-6-stelligen Dollar-Bereich Gelder umgesetzt.
Die Serverkosten sind dagegen “ein Witz” (sonst würde oder könnte das ja auch keiner so lange durchhalten).
[...] ergangen ist es dem Meinungs-Blog und obwohl ich hinsichtlich der Ansichten dessen Betreibers Matthias Bachor zu YouPorn mit ihm nicht konform gehe, muss ich den Düsseldorfer an dieser Stelle absolut in Schutz [...]
Hi Barry,
Muss mal eben dieses “nicht wirklich Geld verdienen” aufgreifen: Ich habe für eine andere Tube-Site programmiert, die sich in der Region 700 bei Alexa aufhält und da beträgt der Monatsumsatz um die 200.000 Dollar. Nach Abzug aller Kosten und der Gehälter bleiben rund 120.000 hängen. Gehostet in Amerika, betrieben aus Spanien, registriert auf den Phillipinen … Um unter 100 bei Alexa zu kommen, brauch man in etwa 8 Mio Besucher täglich, wir hatten 10% davon. DA fliesst Geld, massig …:-)
Grüsse
@Tube-Programmierer
Natürlich fließt da Geld (auch wenn das manche eben leider nicht wahrhaben wollen). Du meinst im Übrigen sicherlich 4tube.com. Ist mir bekannt das Projekt.